Bei der Globalisierung 1997: Der Mitstreiter der Präzisionsvermittlung
Im Jahr 1997 übernahm Markus Heinrich Schmid, Mitglied der dritten Familiengeneration, die Leitung von HMS. Zu diesem Zeitpunkt hatte der globale Markt längst „eine Ecke Europas“ überwunden – die Nachfrage nach Präzisionsfertigung erstreckte sich von traditionellen Uhren und Medizinprodukten auf Bereiche wie neue Energieelektronik, Luft- und Raumfahrt. Schwellenmärkte außerhalb Europas und der USA (insbesondere Asien) entwickelten sich zu globalen Fertigungszentren. HMS setzte seine Urzielsetzung „Wert schaffen und verwirklichen“ fort und startete eine Globalisierungsreise von „Präzisionstechnik + diversen Szenarien“, angetrieben von zwei Säulen: „technologischem Erfahrungsschatz + regionaler Expansion“.
Auf Basis des über zwei Generationen gesammelten „Wissens über Tornos-Geräteprozesse“ und „Finanzdienstleistungserfahrungen“ optimierte HMS zunächst seinen Geschäftsfokus: 1998 wurde es Vertreter der neuen Tornos Deco 20/6-Mehrspindel-CNC-Drehmaschine und trat auf den südostasiatischen Markt für elektronische Präzisionsteile ein (z. B. die Bearbeitung von Halbleiterverbinder in Singapur); 2005 kooperierte es mit der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinprodukte, um seinen Kerngeschäftsbereich auf den hochwertschöpfenden Sektor der Medizinproduktfertigung zu lenken – mit Fokus auf Präzisionskomponenten für chirurgische Instrumente (wie Hemostatenbacken oder Handles für minimal-invasive Chirurgie). Zu diesem Zeitpunkt hatte Tornos bereits sein Flaggschiffmodell Sigma 20 vorgestellt, dessen technische Standards „±0,005mm Toleranzkontrolle“ und „Ra 0,2μm Oberflächenrauheit“ die Anforderungen internationaler medizinischer Qualitätsysteme (z. B. ISO 13485:2016) perfekt erfüllten. HMS übertrug die Präzisionslogik der Schweizer Uhrentechnik – „miniaturisierte Montage und präzise Verzahnung mehrerer Komponenten“ – auf die Medizinproduktion und realisierte die Lieferung eines vollständigen Prozesslösungsangebots: „mechanische Bearbeitung + sterilisierte Nachbehandlung“.
Während der Finanzkrise 2008 bewies HMS die Widerstandsfähigkeit seiner globalen Betriebstätigkeit durch seine solide Präsenz im südostasiatischen Markt, der als regionaler Risikopuffer fungierte. 2017 schloss Harry Ouyang das Team an – zuvor tätig bei der Schweiz-China-Zusammenarbeit association für Fertigungsindustrie und Spezialist für medizintechnische Zertifizierungsstandards – und startete offiziell das chinesische Geschäft von HMS. Zu dieser Zeit förderte China den „Spezialplan für medizintechnische Innovationen im Rahmen des 13. Fünfjahresplans“, und chinesische Medizinunternehmen standen vor dem Engpass „unzureichende Präzisionsbearbeitungstechnik für hochwertige minimal-invasive chirurgische Instrumente“ – Tongji Technology Group stieß bei der Einführung entsprechender Technologien auf Schwierigkeiten. Statt einfacher „Geräteexporte“ setzte HMS sein Gen „szenariobasierte Präzisionsvermittlung“ um:
• Bereitstellung eines professionellen Dienstteams für Tongji Technology Group, um die systematische Modernisierung seines medizinischen Systems zu unterstützen.
Zusätzlich kooperierte HMS mit einheimischen Schweizer Eigenkapitalfonds, um chinesische Start-ups im Bereich medizinischer Präzisionstechnik auszuwählen – dies ergänzte nicht nur sein eigenes Verständnis für aufkommende Prozesse, sondern sicherte auch technische Ressourcen für die globale Expansion. In dieser Phase lag der Kern von HMS’s „Wertschöpfung“ in der „querförmigen Nutzung und regionalen Anpassung von Präzisionstechnik“, und die „Wertverwirklichung“ bestand in „Risikoteilung und win-win-Wachstum mit Partnern in Schwellenmärkten“. Es war nicht länger nur ein „Effizienzpartner“ und „Finanzpartner“ in Europa, sondern auch ein vertrauenswürdiger „Präzisionspartner“ für chinesische Medizinunternehmen. Dieses grenzüberschreitende Vertrauen wurde die Schlüsselsupport für HMS, um die globalen Lieferkettenfluktuationen im Jahr 2020 zu überstehen.