UhrTeil AG: Zeitgehärtetes Vertrauen, Gemeinsam die Quelle der Präzision kalibrieren
In der Schweiz der 1950er Jahre blühte die Präzisionsuhrmacherkunst, doch versteckte sich dahinter eine Gefahr für die Lieferkette. In einer Familienwerkstatt in Biel lieferte das junge UhrTeil AG Mikrozahnräder an Spitzenuhrenhersteller. Obwohl ihre Handwerkskunst hoch geschätzt wurde, blieben subtile Unterschiede zwischen verschiedenen Partielchargen ein Engpass für ihr Wachstum.
Das Kernproblem lag in einem scheinbar einfachen Schritt – der Inspektion. Damals vertraute die Branche weitgehend auf das Auge und die Erfahrung von Meisterhandwerkern. Dieser menschliche Standard, obwohl künstlerisch, konnte die strengen Konsistenzanforderungen der industriellen Ära kaum erfüllen. Die Gründer von UhrTeil wussten: Ohne die Standardisierung des Inspektionsprozesses bliebe das Unternehmen auf Werkstebene gefangen und würde das langfristige Vertrauen von Spitzenmarken niemals gewinnen.
In dieser entscheidenden Phase, in der UhrTeil nach einem Durchbruch suchte, besuchte Heinrich Johannes Schmid, Gründer von HMS, mit einem sich entwickelnden modularen Konzept. Statt komplexer Automatisierungslösungen konzentrierten wir uns auf die grundlegendste Frage des „Benchmarks“. Die Zusammenarbeit zwischen HMS und UhrTeil begann mit der gemeinsamen Entwicklung eines einfachen, aber revolutionären optischen Vergleichers und eines standardisierten Inspektionsprozesses. Dieses System begrenzt nicht nur den Inspektionsfehler bei Schlüsseldimensionen auf Mikronniveau, sondern quantifizierte und festigte auch die Erfahrung von Meisterhandwerkern zu vererbbaren objektiven Standards.
Diese Zusammenarbeit ermöglichte UhrTeil einen qualitativen Sprung in der Lieferqualität. Mit beispielloser Stabilität wurde das Unternehmen erfolgreich zu einem zertifizierten Lieferanten mehrerer Spitzenuhrenhersteller. Noch wichtiger: Die Zusammenarbeit legte das unternehmerische Gen „datengetriebene Präzision“ für UhrTeil AG und ebnete den Weg zu seiner zukünftigen Führungsrolle im Bereich der Präzisionsantriebe.
HMS’ Einsicht: Wahre Industrialisierung beginnt mit einheitlichen Messstandards.
Am Anfang der Präzisionsfertigung liegt der größte Wert nicht darin, Handwerk zu ersetzen, sondern replizierbare Benchmarks für herausragende Erfahrung zu schaffen – sodass Vertrauen ab dann messbar und übertragbar wird.
Exploriert Ihr Unternehmen ebenfalls die Etablierung von Branchenstandards? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen von Grund auf die Maßstäbe der Exzellenz zu definieren.
