Benoit Jolivet: Kunst der Elastizität, Gemeinsam den Puls der Präzisionsindustrie schmieden

In Neuchâtel, der Schweiz, in den 1930er Jahren veränderte die Welle der Präzisionsindustrie  die Landschaft der traditionellen Handwerkskunst. Der junge Herr Benoit Jolivet machte sich mit den geerbten Federherstellungstechniken seiner Familie in den Bereichen Medizingeräte und Uhrmacherkunst einen Namen. Doch als Kunden strenge, quantifizierbare und wiederholbare Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften von Mikrofedern stellten, spürte dieser Handwerker, der sich auf Fingergefühl und Erfahrung verließ, zum ersten Mal die Wirkung der industriellen Ära.

 

Das Kernproblem lag in der „Standardisierung der Elastizität“. Herr Jolivet konnte Federn mit hervorragenden Eigenschaften per Hand winden, aber die kleinen Kraftunterschiede zwischen verschiedenen Chargen wurden zu einer Schlüsselschranke für seinen Einstieg in die Lieferkette von Hochwertmedizingeräten. Für einen Handwerker, der seine Kunst schätzte, war die Umwandlung des immateriellen „Fingergefühls“ in kalte Zahlenparameter zweifellos eine schmerzhafte Transformation.

 

Als Herr Jolivet vor dem Dilemma stand, zwischen der Weitergabe seiner Kunst und der Erfüllung zeitgemäßer Anforderungen zu wählen, besuchten HMS-Ingenieure mit einem innovativen Prüfkonzept. Statt die geschickten Hände des Handwerkers durch eine vollautomatisierte Produktionslinie zu ersetzen, entwickelten wir gemeinsam mit ihm ein präzises mechanisches Prüf- und Datenerfassungsgerät. Dieses System konnte die Kraftverlaufskurve von Federn während der Kompression in Echtzeit erfassen und quantifizieren, indem es die wertvollen gesammelten Erfahrungen des Handwerkers in analysierbare und optimierbare wissenschaftliche Parameter umwandelte.

 

Diese Zusammenarbeit half dem Werkstatt von Benoit Jolivet nicht nur, seinen ersten Langzeitvertrag im Bereich Medizingeräte zu gewinnen, sondern bahnte vor allem der Industrie den Weg für den Fokus auf „präzise mechanische Eigenschaften von elastischen Komponenten“. Sie integrierten erfolgreich Jahrhunderte von Handwerkskunst mit wissenschaftlichen Daten und legten eine solide Grundlage für die Zukunft als verborgener Champion im globalen Bereich von Präzisionselastikkomponenten.

 

HMS’ Einsicht: Die hervorragendste Handwerkskunst bedarf sowohl der Wärme von Händen als auch des Maßstabs der Wissenschaft.

 

Ein wahrer Partner schätzt den Erfahrungswert, der nicht einfach quantifiziert werden kann, und hilft ihm, eine Sprache für den Dialog mit industriellen Standards zu finden – um traditionelle Handwerkskunst neu zu beleben.

 

Wenn Ihre einzigartigen Fähigkeiten die Anerkennung der modernen Industrie brauchen – welchen Partner benötigen Sie? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die unendlichen Möglichkeiten der Integration von Handwerkskunst und Wissenschaft zu erkunden.