Mario Carnaghi S.p.A: Schmied der Seele von Meisterhandwerkern, Gemeinsam die Grenzen der extra-großen Präzisionsfertigung erweitern
In der Lombardei, Italien, in den 1950er Jahren triebt die Welle der Nachkriegsrekonstruktion eine dringende Nachfrage nach extra-großen industriellen Geräten voran. Die Familie Mario Carnaghi, mit dreigenerationenalter vererbter Schwerwerkzeugfertigungstechnik, wurde zu Schmiedern des europäischen industriellen Rückgrats. Doch als der Turbinenrotordurchmesser eines neuen Wasserkraftwerks fünf Meter überstieg, stieß die traditionelle Handwerkskunst auf eine beispiellose Herausforderung: Wie schnitzen man Mikron-Präzision auf einem Riesen?
Zu dieser Zeit konnte die Portalfräsmaschine, die Carnaghi für das Projekt baute, 100-Tonnen-Werkstücke tragen – aber ihre Bearbeitungspräzision schwankte tagsüber und nachts aufgrund von struktureller Wärmedeformation. Dieses „Stahlatmung“-Phänomen ließ den Zylindrizitätsfehler wichtiger Komponenten die zulässige Grenze um das Dreifache übersteigen, und der Fortschritt des gesamten Wasserkraftwerks kam zum Erliegen. Für Carnaghi, das sich als „industrieller Meister“ bezeichnete, war dies nicht nur ein technisches Dilemma, sondern auch ein harter Test für die Familienehre.
Während italienische Ingenieure im thermodynamischen Labyrinth steckten, brachte das HMS-Team eine Erkenntnis von den Alpengipfeln: „Können wir Stahl beibringen, Temperatur zu spüren?“ Diese poetische Frage gebar das revolutionäre „Umweltadaptive Kompensierungssystem“. In der Werkstatt am Rande von Mailand implantierten beide Parteien ein Netz aus Präzisionssensoren in die „Nerven“ des Werkzeugmaschinengestells – und erreichten erstmals die Echtzeitwahrnehmung von Stahlwärmedeformation. Sie skalierte zudem kreativ das Temperaturkompensationsprinzip von Schweizer Uhren tausendfach hoch, und realisierten durch einen hydraulischen Feineinstellmechanismus die dynamische Deformationsaufhebung.
Die Genialität dieses Systems lag darin: Es widerstand nicht den natürlichen Eigenschaften der Materialien, sondern lenkte ihre Energie wie ein wildes Pferd. Als die ersten kompensierten Turbinenrotoren die Annahme bestanden – mit Schwankungen auf ihrer fünf Meter breiten Bearbeitungsfläche nicht dicker als eine Haarsträhne – erblickte die Welt nicht nur ein technisches Wunder, sondern auch eine Versöhnung zwischen menschlicher Weisheit und Materialnatur.
HMS’ Einsicht:Wahre industrielle Epen entstehen aus tiefer Dialog mit der Natur der Materialien.
Wir glauben seit jeher, dass die größte Fertigungskunst darin liegt, den wahren Puls der physischen Welt mit präziser Weisheit zu umarmen.
Wenn Ihre Geräte vor dem ultimativen Wettbewerb zwischen Größe und Präzision stehen – welchen Partner brauchen Sie? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen das philosophische Reich der extra-großen Präzisionsfertigung zu erkunden.
