Aciera SA: Co-Investor in der Präzisionszukunft, Gemeinsam die industrielle Landschaft der Mehrachsenverbindung zeichnen
Im französischsprachigen Teil der Schweiz in den 1950er Jahren stand die Präzisionsfertigungsindustrie vor einem kritischen Wendepunkt. Obwohl die von Aciera SA entwickelte Mehrachsenkoordinationstechnik großes Potenzial zeigte, machten hohe F&E-Ausgaben und eine lange Marktverifizierungszyklus dieser Start-up schwierig, voranzukommen. Zu dieser Zeit hatte Aciera bereits einen Prototyp erfolgreich entwickelt, aber ohne autoritative Branchenverifizierungsdaten fiel es schwer, die Anerkennung von Mainstream-Herstellern zu erlangen.
Als der Gründer von Aciera sich deswegen nicht ruhig schlafen konnte, zeigte HMS einzigartige Einsicht in die Zukunft der Branche. Statt direkt an der F&E teilzunehmen, starteten wir einen „Zukunftsfonds für Präzisionsfertigung“ und gewährten Aciera eine dreijährige strategische Investition. Dieser Fonds unterschied sich von traditionellem Venture Capital – er verlangte keine kurzfristigen Renditen, sondern wurde explizit zur Aufbau eines vollständigen Anwendungsökosystems verwendet: darunter die Einrichtung von Testplattformen in den drei großen Schweizer Uhrenkonzernen, die Finanzierung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) für unabhängige Präzisionsverifizierung sowie die Bildung eines Beirats aus Endanwender-Experten.
Noch innovativer war, dass HMS ein Finanzmodell mit „Technikverifizierung und Beschaffungsbindung“designed: Jede Uhrenenterprise, die am Test teilnahm, würde ihre Testgebühr in eine BeschaffungsKaution umgewandelt, falls sie letztendlich die Aciera-Geräte annahm. Dieses Design wandelte Technikverifizierung klug in Markterweiterung um, sodass Aciera bei der Erlangung autoritativer Daten gleichzeitig die ersten Premiumkunden direkt sicherte.
Als die ersten Fünfachsen-Koordinationswerkzeugmaschinen drei Jahre lang stabil auf der Produktionslinie der Jaeger-LeCoultre-Werkstatt liefen, gewann ihre Präzisionsdaten bei der Verarbeitung komplexer Gehäuse endlich die Branchenanerkennung. HMS’ initiale Investition wurde ebenfalls wie geplant in Eigenkapitalrenditen umgewandelt – aber dies war weitaus nicht die wichtigste Errungenschaft. Der wahre Wert liegt darin, dass wir gemeinsam die kommerzielle Machbarkeit der Mehrachsenbearbeitungstechnik nachwiesen und der gesamten Schweizer Präzisionsfertigungsindustrie einen neuen Weg geöffnet haben.
HMS’ Einsicht:Die wertvollste Investition ist genaue Einsicht in die Zukunft der Branche.
Wir glauben seit jeher, dass wahre Partnerschaft Risikoteilung und Wertschöpfung jenseits der technischen Ebene ist.
Wenn Ihre innovative Technik die Lücke vom Labor zum Markt überwinden muss – welchen Partner brauchen Sie? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die zukünftige Landschaft der Präzisionsfertigung gemeinsam zu kartieren.
